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Die Staaten bieten für fast jeden Geschmack etwas. Florida und Kalifornien laden zum Badeurlaub ein. In den Rocky Mountains finden Wanderer und Wintersportler alles was das Herz begehrt. Die Grosstädte wie New York, San Francisco, Chicago, Boston etc. bieten Grosstadtleben pur mit Museen, Kulturangeboten, Sightseeing und Shopping. Naturliebhaber werden die vielen Nationalparks wie Yellowstone oder die unzähligen in Utah und Colorado lieben. Im Süden gibt es trockene Wüste in New Mexico, im Norden riesige Seen. Wer es einsam liebt findet ebenso Fleckchen wie derjenige, der den Trubel sucht.
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Als Zahlungsmittel ist eine Visa/Mastercard für Läden, Restaurants, Hotels, Tankstellen, Mietwagenfirmen und Supermärkte zu empfehlen. Aber man sollte nicht den Fehler machen und Bargeld damit abzuheben. Hier schlagen die Banken erbarmungslos zu. Eine EC-Karte mit Maestro-Logo ist hier das Mittel der Wahl.
Banken versuchen einem sehr gerne Traveller-Schecks aufzuschwatzen. Ich hab das Drama einmal mitgemacht und kann es nicht emppfehlen. Seid man mit EC-Karte an Bargeld kommt, kann man sich die obligatorischen Diskussionen mit den Verkäufern sparen. Ich habe schon alles erlebt: Visa-Card Nummer muss auf Scheck angegeben werden, Reisepassnummer wird vermerkt, halber Roman wird auf Scheck geschrieben, keine zweite Unterschrift verlangt....
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Da das Stromnetz nur 110 Volt hat werden einige Geräte nicht richtig funktionieren. Ein Blick aufs Netzteil hilft hier. Laptop Netzteile (z.B. IBM ThinkPad) können auch mit 110 V umgehen, hier reicht ein Adapter, der nur die Steckerform umsetzt. (ca. 10 EUR)
Die Steckerform sind 2 flache parallele Metallstreifen.
Netzteile für Digitalkameras etc. erfordern in der Regel einen Transformator. Gibts in jedem Mediamarkt/Saturn/Promarkt etc. für ca. 10-20 EUR.
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In jedem Bundesstaat gibt es andere Regeln zum Verkauf von Alkohol. Mal muss er in Liquor Stores verkauft werden, mal darf Bier und teilweise auch Wein im Supermarkt verkauft werden. Manchmal aber nicht am Sonntag. Normalerweise ist dann das Weinregal abgesperrt. In unserem Fall war das aber nicht so und wir stellten frohen Mutes unsere Getränke auf das Band an der Kasse. Die Kassiererin nahm die Flaschen wieder runter vom Band und sagte nur: "No wine on sunday!". Kein weiterer Kommentar. War ja auch alles gesagt...
Da Ladenbesitzern drakonische Strafen beim Verkauf an unter 21-Jährige drohen, ergeben sich teilweise groteske Situationen. Die Regel lautet: Wer jünger als 30 aussieht muss den Ausweis zeigen. Als Tourist hat man da mitunter schlechte karten, denn nicht jeder Verkäufer oder Kellner traut sich zu einen gültigen deutschen Reisepass von einem gefälschten zu unterscheiden. Kann man keine ID des jeweiligen Bundesstaates vorzeigen, bleibt man auf dem trockenen sitzen. So passiert in Massachusetts, als es uns zu dritt nicht gelungen ist eine Flasche Sekt käuflich zu erwerben. (Der Jüngste von uns war 27 Jahre alt)
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Autofahren ist wesentlich entspannter als in Deutschland. Es gibt ünberall Tempolimits die auch mehr oder weniger eingehalten werden. Dadurch cruisen alle entspannt dahin.
Ausnahmen bilden natürlich Großstädte zur Rush Hour. Generell sollte man allerdings keine Komplexe vor mehrspurigen Strassen haben.
Vor den großen Trucks sollte man allerdings Respekt haben. Wer in der rechten Spur streng nach Limit fährt, wird gerne mal unsanft in die Realität zurückgeholt, wenn der Truck hinter einem bei 1m Abstand das Fernlicht einschaltet. Man fühlte sich wie in einem kostenlosen Solarium :-)
Mietwagen sind bezahlbar in den Staaten. Ich würde auf jeden Fall in Deutschland buchen, da in der Regel die Versicherungskonditionen besser sind. Auf "unlimited mileage" sollte man achten, sonst wirds sehr schnell teuer.
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Ein weit verbreitetes Klischee ist, daß man in Amerika nur fettige Burger isst. Dem ist entschieden zu widersprechen. Als ich mich mit einem Ami über die angebliche Trostlosigkeit der amerikanischen Küche unterhielt, antwortete er: "Wie kann man so etwas sagen, wir haben doch mexikanische, chineschische, indische, italienische, französiche ... Küche".
Diese Antwort sagt sehr viel über die amerikanische Mentalität. Man versteht sich als einen großen Schmelztiegel der verschiedenen Kulturen und Einflüsse.
Essen kann man jedenfalls sehr gut. Mit mexikanischer Küche kann man fast nichts falsch machen. Amerikanische Steaks sind ohnehin in einer eigenen Liga. Aber auch Salate gibt es mittlerweile in fast jedem besseren Restaurant. Man sollte nur nicht den Ehrgeiz besitzen, immer alles aufessen zu wollen. Ein dezenter Blick auf die Nachbartische verrät, daß auch die Amis das immer häufiger nicht tun.
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Die USA sind zu jeder Zeit eine Reise wert. Im Januar- Februar ist Florida vom Klima her am angenehmsten. Im Sommer sind die nördlichen Bundesstaaten empfehlenswert. Kalifornien hat fast immer tolles Wetter. New York liegt immerhin auf der Höhe von Rom, hat auch ähnlich warme Sommer aber bitter kalte Winter. Die Winter oben im Norden an der Grenze zu Kanada sind für unsere Verhältnisse schon fast arktisch zu nennen.
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Wenn man mit dem Auto unterwegs ist, sind Motels die ideale Übernachtungsmöglichkeit. Besonders die Kette Motel 6 kann ich sehr empfehlen. preisewerte Zimmer mit vergleichbarem Standard zu fairen Preisen. In jedem Motel liegen Kataloge aus, so daß man die nächsten Stationen gut im Voraus planen kann.
Die Kette hat Motels im ganzen Land, so daß man fast immer eine Filiale findet. Will man Großstädte besuchen, empfielt es sich ausserhalb ein Motel zu suchen, denn die Preise in den Innenstädten sind teilweise utopisch.
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