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Im IT-Bereich ist ein Brenner der Oberbegriff für CD- oder DVD-Brenner. Ein Brenner ist ein optisches Laufwerk, mit welchem CDs bzw. DVDs gelesen und beschrieben werden können. Die frühere Bedeutung (ein Programmiergerät für EEPROMs) tritt mit zunehmender Verbreitung der CD- und DVD-Brenner in den Hintergrund.
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uerst konnte der Endverbraucher nur Audio-CDs abspielen bzw. CD-ROMs lesen mit sogenannten CD-Playern. Erst später konnte er auch eigene CDs erstellen mit CD-Brennern am Computer. 1993 erscheinen die ersten erschwinglichen CD-Brenner. 1996 werden durch die Markteinführung der DVD CD-Brenner erheblich billiger und damit zum Verkaufsschlager des Jahres. Heute werden CD-Brenner inzwischen immer mehr vom DVD-Brenner ersetzt, weil diese größere Datenmengen speichern können. DVD-Brenner gehören bei neuen Computern zur Standardausstattung. Bei Notebooks sind sie entweder fest eingebaut oder können als externes Gerät angeschlossen werden. In den letzten Jahren sind DVD-Brenner immer öfters in Unterhaltungselektronik wie Videorekordern, PVR und HiFi-Anlagen eingebaut.
Technisch verlagert sich die Entwicklung von der kaum noch spürbar erhöhbaren Lese- und Brenngeschwindigkeit (vgl. exemplarisch die Abbildung bei den CD-Brennern) auf die Unterstützung möglichst vieler verschiedener CD- und DVD-Formate und der Brennqualität.
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Ein CD-Brenner ist ein Gerät zum Beschreiben von CD- oder CD-RW-Rohlingen, die dann mit einem normalen CD-Spieler oder CD-ROM-Laufwerk ausgelesen werden können. Alle heute auf dem Markt befindlichen CD-Brenner können sowohl CD-R als auch CD-RW beschreiben.
Der CD-Brenner arbeitet mit einem Laser, mit dem das Material der CD-R oder CD-RW lokal aufgeschmolzen wird, so dass sich die Reflexionseigenschaften ändern. Bei CD-Rs ist dieser Vorgang irreversibel, während CD-RWs wieder gelöscht werden können. Der Laser kann radial bewegt werden, während sich die CD-R(W) dreht.
Die Geschwindigkeit des Beschreibvorgangs, auch Brennvorgang genannt, wird in Vielfachen von 176,4 kByte/s (Raw- bzw. Musik-Daten; entspricht 150 kBytes/s Nutzdaten) angegeben, wobei dies 1-fach der Lesegeschwindigkeit einer normalen CD entspricht. Damit braucht also ein 4-fach Brenner zum Brennen einer 74 min CD nur 18,5 Min. Siehe dazu auch das Diagramm.
Der Begriff CD-Brenner ist der am häufigsten benutzte, was jedoch nicht ganz richtig ist. Korrekter Weise sollte man den Begriff CD-Schreiber benutzen - wie auch im Englischen: CD/DVD-Writer. Mit dem Wort Brennen wird aber der eigentliche Vorgang beim Beschreiben von CDs/DVDs treffend beschrieben - somit setzte sich diese Bezeichnung im Allg. durch.
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Ein DVD-Brenner, die Weiterentwicklung des CD-Brenners, ist ein Gerät zum Beschreiben von DVD-Rohlingen. Alle DVD-Brenner sind außerdem in der Lage, beschriebene CDs und DVDs zu lesen und die meisten auch CD-Rohlinge zu beschreiben.
Der DVD-Brenner arbeitet mit einem Laser, mit dem das Material der DVD-R oder DVD-RW lokal aufgeschmolzen wird, so dass sich die Reflexionseigenschaften ändern. Bei DVD-Rs ist dieser Vorgang irreversibel, während DVD-RWs und das Sonderformat DVD-RAM gelöscht und mehrfach wiederbeschrieben werden können. Der Laser kann radial bewegt werden, während sich die DVD-R(W) dreht.
Die Geschwindigkeit des Beschreibvorgangs (auch Brennvorgang genannt) wird in Vielfachen von 1.385 kByte/s angegeben. 1-fach bedeutet also etwa eine Stunde pro 4,7-GB-Rohling (tatsächliche Speicherkapazität beträgt 4,38 GB = 4489 MB), 2-fach entspricht 1/2 Stunde pro Rohling, 4-fach entspricht 1/4 Stunde usw. Die Brenndauer ist also umgekehrt proportional zur Geschwindigkeit.
Die höheren Geschwindigkeiten (ab ca. 6-fach) werden nicht mehr auf dem gesamten Rohling wirksam. Die Brenner steigern die Geschwindigkeit von innen nach außen in zwei verschiedenen Verfahren: kontinuierlich im CAV-Modus oder stufenweise im ZCLV-Modus. Somit steigert sich die effektive Brenngeschwindigkeit bei höheren Nenn-Geschwindigkeiten nur noch gering.
Da sich allerdings Materialschwankungen gerade in den äußeren Randbereichen der DVD-Rohlinge auswirken, steigt mit zunehmendem Brenntempo – welches ja erst im äußeren Bereich zum Tragen kommt – auch die Fehlerrate. Vgl. Heise-News-Meldung vom 3. November 2004 www.heise.de/newsticker/meldung/52869
Die meisten von DVD-Brennern beschriebenen DVD-Rohlinge können sowohl in DVD-ROM-PC-Laufwerken als auch in heutigen DVD-Playern abgespielt werden. DVD+R-Rohlinge sind oft besser lesbar als DVD-R-Rohlinge, was an ihren besseren Reflexionseigenschaften liegt.
Anstatt der 4,7-GB-Rohlinge für DVDs können die neueren Brenner auch DL (Double Layer bzw. Dual-Layer)-Medien mit einem Volumen von 8,5 GB (tatsächliche Speicherkapazität beträgt 7,96 GB = 8152 MB) beschreiben. Diese DVD-Rohlinge sind allerdings momentan noch um ein Vielfaches teurer.
Im April 2004 verkauft HP DL-Brenner mit LightScribe-Erweiterung. Diese können auch nach dem Brennvorgang frei wählbare Texte oder Motive einbrennen, indem man die CD oder DVD wendet und im LightScribe-Modus brennt.
Voraussetzung ist neben einem LightScribe-fähigen Brenner ein entsprechendes Brennprogramm sowie die richtigen Rohlinge. Eine Übersicht über Produkte, die dies unterstützen, findet sich im Artikel über LightScribe.
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Auf Druck der Musikindustrie (vertreten durch IFPI und RIAA) musste Philips einen sogenannten Recorder Identification Code (RID) als verpflichtende Schutzmaßnahme zur eindeutigen Zuordnung gebrannter CDs zu ihren Brenner in den Rainbow Books aufnehmen. Der RID-Code ist damit das Gegenstück zum Source Identification Code, der acht Zeichen lange Herstellercode für CD-Rohlinge.
Der RID-Code setzt sich aus drei Komponenten zusammen:
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- Den Herstellercode (z. B. "PHI" für Philips)
- Die Modellnummer
- Die eindeutige Seriennummer des Brenners
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel DVD-Rekorder aus der freien Enzyklopädie Wikipedia
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