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In unmittelbarer Nähe des Arches National Parks fliesst der Colorado. Auch hier hat er imposante Täler durch den Felsen gefräst. Der Vorteil ist nur, daß nicht so viele Touristen wie am Grand Canyon rumlaufen.
Eine Besonderheit ist eine optische Täuschung, die uns ziemlich verblüfft hat. Die einzelnen Schichten im Fels scheinen waagerecht zu verlaufen. Folgt man dieser Annahme, fliesst der Fluss bergauf. Wir warfen Gras ins Wasser um die Fliessrichtung zu testen: kein Ergebnis. Die Lösung ist, daß die Schichten eben doch nicht ganz waagerecht verlaufen und so das menschliche Auge austricksen.
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Nicht weit von dieser Stelle sahen wir dann endlich den ersten "Marlboro"-Felsen. Es war wirklich wie in der Werbung, einfach perfekt...
Mit diesem Felsen verliessen wir die herrliche Natur und begaben uns in die Ödnis der Maisfelder von Nebraska und Iowa. Ich weiss nicht mehr wieviele tausende Kilometer es bis Chicago waren. Ich kann mich nur noch an einen Tag erinnern, an dem jede Kurve und jeder Telegraphenmast eine ungeheure Abwechslung zur geraden Autobahn waren. Aber schliesslich erreichten wir doch Chicago.
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