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Die Niagara Fälle liegen an der Grenzen zu Kanada. Um sie sehen zu können muss man auf die kanadische Seite wechseln. Da unsere Autoversicherung nicht für Kanada gültig war, stand uns ein längerer Fussmarsch bevor. Über eine große Brücke ging es über den Fluss nach Kanada. Wir waren schon etwas spät dran, so daß der große Touristenrummel schon vorbei war und wir die Ruhe geniessen konnten.
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Es gibt einen amerikanischen (den kleineren) und einen kanadischen Niagara Fall. Der kanadische ist eindeutig der eindrucksvollere. Man kann wohl auch mit einem Schiffchen an den Fuss des Wasserfalls fahren, aber dazu waren wir zu spät dran.
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Mit 52 Metern Fallhöhe und 792 Metern Kantenlänge hat der kanadische Niagara Fall eine kaum erfassbare Größe. Durch die große Distanz von der man ihn aus betrachtet geht das Gefühl für die Dimension verloren und er wirkt gar nicht so gewaltig. Einzig die ungeheure Gischt am Fuss und das Donnern des Wassers lassen einen die Gewaltigkeit erahnen.
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Der amerikanische Fall ist durch einen Felssturz 1954 nicht mehr durchgängig. Nach 21 Metern fällt das Wasser auf das Geröll.
1936 sind die Fälle sogar einmal eingefroren. Der so entstandene Eisvorhang muss ein toller Anblick gewesen sein.
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Von hier aus ging es zurück nach Boston, dem Startpunkt unserer Tour. Nach einem bizarren Abend in einer Karaoke Bar ging es dann wieder zurück nach Deutschland.
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