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Dieser riesige Nationalpark ist eigentlich ein grosser aber sehr flacher Fluss. Für den Besucher wirkt es aber eher wie eine Sumpflandschaft. Es gibt nur eine richtige Strasse, die von Homestead bis einer kleinen Hafensiedlung namens Flamingo führt.
Der gesamte Nationalpark ist nie höher als 3 Meter. Die Landschaft ist trotzdem sehr vielfältig.
Es gibt sumpfige, dicht bewachsene "Dschungel" und weite fast steppenartige Flächen mit wenigen toten Bäumen.
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Je weiter man nach Süden kommt, desto mehr Flussläufe gibt es und die Bewaldung wird dichter.
In Flamingo gibt es sehr schicke Restaurants dirket am Wasser. Wir liessen es uns natürlich nicht nehmen und probierten Gatortail (Alligatorschwanz). Ein festes aber nicht fasriges Fleisch, durchaus schmackhaft, leider arg fettig weil frittiert. Alles in allem aber ein Versuch wert.
Im Park gibt es noch eine Naturstation, die aber eher langweilig war. Ausser ein paar Schautafeln gab es wenig zu sehn.
Wir sind daher wieder in Richtung Homestead gefahren und haben eine der zahlreichen Alligatorfarmen am Rande des Nationalparks besucht.
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Die Farm war ziemlich groß und bestand aus einem riesigen Freigehege in dem träge Alligatoren durchaus beachtlichen Ausmasses trieben.
Zwischen den Alligatoren standen völlig gelassen Flamingos im Wasser als wären die gefrässigen Monster nur kleine Frösche. Cool muss man sein.
Alligatoren können bis zu sechs Meter lang werden und fressen fast alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Sie bewegen sich allerdings nur im Notfall. Dafür werden sie auch relativ alt.
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Neben dem Freigehege für die ausgewachsenen Tiere gab es Becken verschiedenster Größen in denen die einzelnen Stadien der Aufzucht zu besichtigen sind.
Ein frisch geschlüfter Alligator ist gerade einmal 20 cm groß. Hunderte davon tümmelten sich in den Becken. Je größer sie werden, desto mehr Platz wird ihnen eingeräumt.
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Natürlich gab es auch eine Show in der allerlei Kunststückchen bis hin zum Kopf im Maul des Alligators vorgeführt wurden. Insgesamt war es aber doch recht witzig gemacht.
Von den Everglades aus ging es in Richtung nach Orlando
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