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Neben Indianapolis ist Daytona das Mekka für Motorsportfans. Hier finden jedes Jahr die berühmten Daytona 500, das Auftaktrennen der NASCAR Rennseries statt. NASCARs sind vielleicht dem einen oder anderen aus dem Film "Days of Thunder" mit Tom Cruise und Nicole Kidman bekannt.
Die Autos sind am ehesten mit der deutschen Torenwagenserie zu vergleichen. Sie sehen noch aus wie normale Autos, hinter der Fassade verstecken sich aber bullige V8 Motoren mit 800 PS. Die Technik ist bewusst simpel gehalten um die Kosten nicht explodieren zu lassen wie in der Formel 1. So wird noch mechanisch ein 4-Gang-Getriebe mit H-Schaltung bedient und ESP und ABS sind sowieso tabu.
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Die Rennserie ist unglaublich populär und schlägt die Formel 1 um Längen. Die Serie kann sich sogar mit Baseball und American Football messen. Die Ticketpreise sind moderat und meist fährt die ganze Familie zu einem Rennen.
Wir waren eine Woche vor den Daytona 500 in Daytona. Dort war die ARCA Rennserie gerade am Start. Die Auto sind etwas kleiner als die NASCAR Autos und haben nur 6 Zylinder. Dafür steht das Fahrerlager offen und die Athmosphäre ist sehr locker und familiär.
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Die Rennstrecke ist ein sogenanntes Trioval hat die Form eines großen D. Es gibt zwei enge Steilwandkurven und eine langgezogene, die kaum überhöht ist. Die Strecke ist 2,5 Meilen lang und die Kurven sind an der steilsten Stelle 31 Grad überhöht.
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Den Innenraum erreicht man durch einen Tunnel der unter der Strecke durchführt. So können die Fans auch während des Rennens das Infield betreten.
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Für Motorradrennen und das 24-Stunden GT Rennen wird auch ein Teil des Infields als Rennstrecke genutzt. Die Rennstrecke ist dann 3,56 Meilen lang.
Die Strecke wirkt unglaublich groß. Die genüberliegende Tribüne wirkt nahezu mickrig, so weit ist sie entfernt.
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Wir nutzten natürlich die Gelegenheit und inspizierten das Fahrerlager. Man kommt direkt bis an die Fahrzeuge heran und kann alles hautnah erleben. Im Inneren eines ARCA Autos ist ausser Sitz, Lenkrad und Überrollbügel nicht wirklich viel. Alles wirkt sehr rustikal, aber das macht sicher auch den bodenständigen Reiz der Stock Cars aus.
Die Türen sind nicht zu öffnen, ein- und austeigen muss man durchs Fenster. Hier bekommt der Begriff Motorsport eine völlig neue Bedeutung.
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Daytona Beach ist ausserhalb des Spring Breaks, der amerikanischen Tollhauswochen den Studenten, und der Rennwochenenden regelrecht ausgestorben. Am Strand gibt es eine endlos lange Kette von Hotels, die sich im Preis kräftig nach unten handeln lassen, wenn sie nicht ausgebucht sind.
Von der Ostküste Floridas ging es nun Richtung Westen nach Mobile.
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