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Die Tour führte mich zum zweiten Mal nach New Orleans. Die Stadt hatte mich beim ersten Besuch so beeindruckt, so dass wir gleich 3 Tage dort blieben.
Leider ist New Orleans ja 2005 durch den Wirbelsturm schwer in Mitleidenschaft gezogen worden, da weite Teile der Stadt nach Deichbrüchen überflutet wurden. Es steht immer noch in den Sternen ob New Orleans jemals wieder zu alter Schönheit zurückfinden wird.
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Erstes Ziel war natürlich das French Quarter. Dieses Areal am Mississippi besteht aus meist 2-stöckigen Häusern mit langen Verandas mit gusseisernen Geländern.
Im French Quarter wird die ganze Nacht gefeiert. Es gibt eine Kneipe neben der anderen. Überall ist Musik zu hören. Es ist erlaubt auf der Strasse Bier zu trinken, was ansonsten unvorstellbar in Amerika ist. Es gibt sogar so eine Art Strassenverkauf, wo bier durch ein Fenster verkauft wird.
Unzählige Stripklubs locken zahlungskräftiges Publikum an. Diese für amerikanische Verhältnisse ungezügelte Athmosphäre zieht natürlich Amis aus allen Teilen des Landes an.
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Ein Laden lockte mit 3 Bier für 1 Dollar, was wir uns natürlich nicht zweimal sagen liessen. Hübsche Mädels in knappen Outfits trugen Holzgestelle mit bunten Getränken gerum, die zu Apothekenpreisen an zumeist männliche Gäste verkauft werden. Unser Mitreisender sprach nur wenig englisch und versuchte es daher auf deutsch mit einem der Mädels. Die Antwort war: "If you wanna talk nasty to me, stick to english". Das Gelächter war dann eher auf ihrer Seite.
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Nach einem sehr lustigen und feucht-fröhlichen Abend waren wir eigentlich schon auf dem Heimweg als aus der letzten Kneipe in der Bourbon Street eine etwa 1 Meter 50 grosse Frau. Sie stellte sich als Stormy vor und war der Ansicht, dass wir unbedingt mit ihr und ihren Freundinnen noch etwas trinken müssten. Also zogen wir ein und nahmen noch das eine oder andere Bier zuviel.
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Unser Hotel lag in der Nähe des Franch Quarter, was für den Heimweg kein Nachteil war. Die Räume waren mit riesigen Deckenventilatoren und Holzbetten mit Baldachinen ausgestattet. Ein wilkommener Unterschied zu den sonstigen Motel-Zimmern.
Wir kamen mit dem Besitzer des Hotels ins Gespräch. Er bezeichnete den Stil seines Hauses als "Neo-Greek"
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Am nächsten Tag erkundeten wir das Zentrum und das Mississippi-Ufer. Ein Nachbau eines Dampfers legte gerade ab. Man fühlte sich gleich um 100 Jahre zurückversetzt.
Der Mississippi ist sehr breit, so dass man fast an einen See anstatt an einen Fluss denkt.
Wir sind am Mississippi in Richtung Mündung gefahren. Angeblich sollte die Landschaft besonders schön sein. Ich war eher enttäscht. Viele industielle Anlagen und ein hoher Damm lassen kein Ambiente aufkommen.
Nach einer weiteren Nacht in French Quarter ging es weiter nach Savannah.
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